Was sind die Unterschiede zwischen Responsive und Adaptive Design?

Adaptive vs. responsive Design

Mobile First?

Mittlerweile nutzen wir das Internet mehr mit dem Smartphone oder Tablet als mit unseren Desktop-Rechnern (MAC/PC usw.), deswegen müssen wir hier komplett umdenken – das Zauberwort „Mobile First“.
Es geht mittlerweile so weit, dass empfohlen wird eine Webseite zu allererst für Smartphones zu entwickeln und erst dann für größere Displays (Tablet/Desktop usw.).

Responsive oder Adaptive Design?

Um zu verstehen, was an diesen beiden Begriffen (responsive & adaptiv) so interessant ist, muss man sich erst einmal mit dem Thema Displaygrößen und Auflösungen beschäftigen.
Hier einmal die gängigsten Auflösungen:

  • 320 Pixel: Smartphones im Hochformat
  • 480 Pixel: Ein kleines Display, ebenfalls Smartphones Querformat
  • 600 Pixel: kleinere Tablets
  • 768 Pixel: Tablet, z.B. iPad, im Hochformat
  • 1024 Pixel: iPad im Querformat und einige Laptops
  • 1200 Pixel: mittelgroße Monitore

Mit diesen Auflösungen im Hinterkopf wird schnell klar, dass es zu Problemen in der Darstellung einer Webseite kommen kann.
Aus diesem Grund gibt es diese beiden Möglichkeiten der Darstellung => Responsive und Adaptive Design!

Das ist ein Bild von einem lächelnden Mann, der eine Schirmmütze trägt und einen Arm ausbreitet, als würde er etwas präsentieren oder einladen.

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Woher weiß der Browser, welche Größe er darstellen soll?

Zu erst möchte ich noch kurz die technische Grundlage erklären, woher der Browser bzw. die aufgerufenen Webseite weiß, welche Version sie darstellen soll.
Jeder Browser (Chrome, Firefox, Safari etc.) gibt der Webseite eine Info: „Hallo, ich habe eine Pixelbreite von XY, bitte liefer mir die Seite in der für diese Breite optimierten Version aus.“
Sofern dann eine optimierte Version vorhanden ist, wird diese ausgeliefert/dargestellt. Sollte aber kein responsive oder adaptive Design verwendet werden, kann es zu Darstellungsproblemen und schwierigerer Benutzbarkeit kommen. Und dann ist der User meist direkt wieder weg, denn sich dann umständlich durch die Seite zu suchen, dazu hat meist keiner Lust und Zeit.
Nun komme ich aber zu den zwei Anpassungs- bzw. Darstellungsmöglichkeiten:

responsive webdesign adaptive webdesign trend
Bild von blog.froont.com

Responsive Design

Hier ist das Layout flüssig, kann sich also an alle Displaygrößen anpassen, das kann man zum Beispiel ganz leicht sehen, wenn man sein Browserfenster einfach mal kleiner zieht und schaut was passiert.
Im Grunde legt man sich meist auf 3 Darstellungen fest:

  •  Smartphone
  • Tablet
  • Desktop (PC/MAC)

Alles, was zwischen diesen Displaygrößen dargestellt wird, passiert automatisch. Klar muss man, je nach Design, hier auch noch ein paar Kleinigkeiten (zum Beispiel Wortumbrüche) anpassen.

Responsive

Adaptive Design

Hier ist das Layout auf mehrere Stufen festgelegt, so zum Beispiel für die Displaygrößen:

  • 320px
  • 480px
  • 768px
  • 1200px

Hier ist für jede einzelne Displaygröße ein „eigenes“ Layout hinterlegt.

Adaptive

Ich denke, es wird schnell klar, dass das Responsive Design weit besser ist, als das „veraltete“ bzw. einfach ältere Adaptive Design.

Fazit: Angepasstes Design ist unumgänglich

Wie oben beschrieben, ist heutzutage das an Smartphone und Tablet angepasste Design essenziell, da mittlerweile ca. 50-60% der Seitenaufrufe über eben diese Geräte getätigt werden.
Man sollte sich also nicht nur Gedanken zum allgemeinen Layout der eigenen Webseite machen, sondern eben auch der „kleineren Schwester“.

Auf dem Bild ist ein lächelnder Mann mit Bart und Brille, der eine Mütze trägt, auf einem Stuhl sitzt und ein Smartphone hält.

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Patrick Zeitz

Patrick Zeitz ist S4-Mitgründer. Als WordPress-Webentwickler sorgt er für den perfekten Code, der die Websites unserer Kunden auf die Performance-Überholspur setzt. Immer im Blick: Der Datenschutz und die Sicherheit.

Eine Person sitzt auf dem Boden und gestikuliert mit den Händen. Patrick Zeitz

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